Vorsorge & Gesundheit
PKV für Selbstständige: Was Sie vor dem Abschluss wirklich prüfen sollten
Mit dem Wechsel in die Selbstständigkeit entfällt der Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung. Wer jetzt in die PKV wechseln möchte, sollte Tarif, Beitragsentwicklung und Krankentagegeld sorgfältig prüfen – eine Fehlentscheidung lässt sich später kaum korrigieren.

Verständlich erklärt
- BausteinKrankentagegeld ergänzt den PKV-Schutz
- 0 €kostet unser Check
- 24 hbis zur Antwort an Werktagen
Kurz beantwortet
Selbstständige und Freiberufler können frei zwischen GKV und PKV wählen. Wer wechselt, sollte Tarif, Selbstbehalt, Beitragsentwicklung und Krankentagegeld sorgfältig prüfen – denn Vorerkrankungen können zu Zuschlägen führen und der Rückweg in die GKV ist als Selbstständiger in der Regel versperrt.
GKV oder PKV: Was unterscheidet die beiden Systeme für Selbstständige?
| Merkmal | Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) | Private Krankenversicherung (PKV) |
|---|---|---|
| Beitrag | Einkommensabhängig, gesetzlich festgelegt | Risikoabhängig, je nach Alter und Gesundheitszustand |
| Arbeitgeberzuschuss | Für Angestellte: 50 % – Selbstständige zahlen vollen Beitrag | Für Selbstständige: kein Zuschuss, voller Beitrag selbst |
| Leistungsumfang | Gesetzlich definiert, einheitlich | Tarif individuell wählbar, höhere Leistungsflexibilität |
| Familienversicherung | Beitragsfreie Mitversicherung möglich | Jedes Familienmitglied wird einzeln versichert |
| Arztwahl | Meist Überweisung zum Facharzt erforderlich | Meist direkter Zugang zum Facharzt |
| Krankentagegeld | Ab 43. Krankheitstag aus der GKV (für Selbstständige meist nicht) | Separat als Zusatzbaustein abzuschließen |
| Rückkehr in GKV | Jederzeit bei Unterschreiten der Jahresentgeltgrenze | Als Selbstständige(r) nur über sozialversicherungspflichtige Anstellung |
